Möhra
Dharmazentrum

Veranstaltungen

September 2010

17. 09.– 20. 09. Unterweisungen und Ermächtigung zur Tschö-Praxis und Ermächtigung auf den 1000-armigen Tschenresi

Lama Tönsang

In diesem Jahr haben wir die seltene Gelegenheit eine Tschö-Einweihung und ergänzend dazu Tschö-Belehrungen von Lama Tönsang zu empfangen, der gerade in dieser Praxis sehr erfahren ist. Die Tschöpraxis geht auf die tibetische Meisterin Machik Labdrön (11./12. Jhd.) zurück und ist eine kraftvolle Methode um Ichbezogenheit aufzulösen.

Außerdem freuen wir uns, dass Lama Tönsang zugesagt hat die Einweihung auf den 1000-armigen Tschenresi zu geben, die in den letzten Jahren nur sehr selten gegeben wurde. Diese Einweihung ermächtigt uns, die Fastenpraxis des Nyung Neh auszuführen.

Lama Tönsang wurde im Rumtek Kloster (Indien) ausgebildet. Seit 1976 leitet Lama Tönsang auf Wunsch des 16. Karmapa das Zentrum „Karma Mingyur Ling“ in Montchardon (Frankreich).

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24.-26.09. Machik-Labdrön-Guru-Yoga, Teil 3

Lama Sherab

Machik Labdrön ist eine erleuchtete Meisterin, die im 11./12. Jhd. lebte und in Tibet die Chöd-Praxis begründete.
An diesem Wochenende gibt es weitere Erklärungen zu Machikas Lehren. Wir praktizieren den Machik-Guru-Yoga in Verbindung mit der kleinen Chöd-Praxis, wobei es vertiefende Anweisungen und angeleitete Visualisierungen gibt.

Dieser Kurs ist nicht für AnfängerInnen gedacht. Wer gern teilnehmen möchte, aber die ersten Teile des Kurses nicht mitgemacht hat, sollte sich bitte mit Lama Sherab in Verbindung setzen.

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Oktober 2010

8. – 10.10. Auf den Tod zugehen – leben lernen, Teil 1

Lama Yeshe Sangmo

Eine Einführung in das Thema: Vorbereitung auf den Tod

„Im Tod löst sich unser gegenwärtiger Bezugsrahmen auf. Er ist das Ende der uns vertrauten Welt. Wir entdecken, dass wir ganz allein sind. Die Illusion von anderen umgeben zu sein, jemand zu sein und wichtige Dinge zu tun bricht im Tod zusammen.“ Gendün Rinpoche

Dieses Wochenende bietet Gelegenheit, sich mit dem Tod auseinander zu setzen. Wenn wir uns der unabwendbaren Tatsache unserer eigenen Vergänglichkeit stellen, können wir das Sterben schon mitten im Leben lernen und dadurch die Furcht vor dem Tod zu verlieren.

Dieses Wochenende dient als Forum, sich zu begegnen und mit anderen auszutauschen - für alle, die sich berührt fühlen, sei es durch den Tod von Freunden, Angehörigen oder Patienten und durch das Bewusstwerden der eigenen Vergänglichkeit. Dieser Kurs wird regelmäßig weitergeführt und vertieft.

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15. – 21.10. Weiße Tara Retreat

Lama Irene

Die Weiße Tara in ihrer weiblichen, friedlichen Manifestation verkörpert Weisheit und Mitgefühl. Es heißt, ihr besonderer Segen helfe:

• vorzeitigen Tod und Krankheiten abzuwenden
• Ängste und die daraus entstehenden Hindernisse und Gefahren zu überwinden
• das Leben auf heilsames Handeln und die spirituelle Praxis auszurichten

Die Weiße Tara hat in der Geschichte der Karma Kagyü Tradition immer eine wesentliche Rolle gespielt – sie ist einer der meist praktizierten Yidams (Buddhaformt) unserer Tradition. Wegen der Unmittelbarkeit ihres Segens ist es durchaus üblich, jährlich zumindest eine Woche lang diese Form der Meditationspraxis durchzuführen.

Voraussetzung für dieses Retreat: • Buddhistische Zuflucht
• Ermächtigung in eine Buddhaform

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22. – 24.10 Meditation und Bewegung

Lama Sherab

Körper und Geist sind eng verbunden, Verspannungen haben einen direkten Einfluss auf unseren Geisteszustand und die Meditationspraxis. Durch die sanften Körperübungen des tibetischen Heilyogas können wir Blockaden lösen und tiefer in die Meditation eindringen. Ergänzend zu den Körperübungen wird die Sichtweise der Meditation an Hand von Gendün Rinpoches Unterweisungen erläutert.

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29. - 31.10. Erklärungen zu den 5 Skandhas

Khenpo Tschödrak Rinpoche

In diesem Kurs geht es um die Frage: Wer bin ich? Was macht meine Persönlichkeit aus? Bei genauerem Hinschauen können 5 Daseinsfaktoren erkannt werden, durch die die menschliche Persönlichkeit definiert ist. Diese Grundstruktur hilft uns letztlich die Ursachen von Leiden zu verstehen und uns daraus zu befreien.

Khenpo Rinpoche wurde im Rumtek-Kloster unter der Leitung des 16. Gyalwa Karmapa ausgebildet. Über zwanzig Jahre lang studierte er außerdem die Sutra- und Tantra-Lehren des Buddhismus bei einer Reihe namhafter buddhistischer Meister aller Traditionen des tibetischen Buddhismus. In seiner inspirierenden Art und Weise vermittelt Khenpo Rinpoche, dass das Verständnis der Lehre und die durch Meditation gewonnenen Erfahrungen eine Einheit bilden.

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November 2010

5.11. – 7.11. Achtsamkeitswochenende

Lama Yeshe Sangmo

Bewusstes Leben ist nicht möglich ohne Achtsamkeit auf den Körper, den Atem, die verschiedenen Körperhaltungen (Gehen, Sitzen, Stehen, Liegen…) und Achtsamkeit bei allen Handlungen (sich bewegen, essen, sprechen, arbeiten…) und schließt das bewusste Wahrnehmen sprachlicher Äußerungen und geistiger Regungen mit ein.

Wir bieten jedes Jahr mehrere Achtsamkeitswochenenden an, als Methode um ein sinnvolles Leben führen zu können. Diese Seminare bauen aufeinander auf und sind wie ein kontinuierlicher Faden mit immer wieder neuen Aspekten der Achtsamkeitspraxis. Auf diese Weise werden wir zu immer tieferen Erfahrungen geführt und lernen, Achtsamkeit in jeder Lebenslage anzuwenden.

Wir üben Gehmeditation, stilles Sitzen, so wie Meditation in Aktion. Phasen des Schweigens und achtsamen Redens wechseln sich ab. Es ist dabei jeder Zeit möglich neu einzusteigen.

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19. – 21.11. Auf den Tod zugehen – leben lernen, Teil 2

Lama Yeshe Sangmo

„Der Tod kann mit einem Umzug verglichen werden. Wir leben in einem Haus in dem wir bestimmte Gewohnheiten entwickelt haben. Eines Tages erlöschen die Bedingungen, um dort weiter zu leben. Wir sterben, nehmen notgedrungen unsere „karmischen Koffer“, unsere alten Gewohnheiten mit und ziehen woanders hin.“ Gendün Rinpoche

Es gilt mit Hilfe von geschickten Dharma-Methoden diesen „karmischen Koffer“ mit positiven Gewohnheiten neu zu packen– jetzt! Wir üben uns u.a. in der Amitabha Praxis und dem Dewachen-Gebet.

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Dezember 2010

26.11. – 1.12. Zwei Nyung-Neh

Lama Yangchen und Drubla Lodrö

Wir freuen uns, in diesem Jahr noch ein zweites Nyung Neh Retreat anbieten zu können. Die Fastenpraxis des Tschenresi, dem spontanen Ausdruck des Mitgefühls sämtlicher Buddhas, ist eine kraftvolle Reinigungspraxis. Wir nehmen für jeweils 2 Tage die Sojong-Fastengelübde und auf dieser Basis praktizieren wir die entstehenden und vollendenden Phasen des 1000-armigen Tschenresi und rezitieren sein Mantra.

Belehrungen zur Visualisation und zu den besonderen Gelübden werden am Abend des 26. 11. gegeben. Ein Nyung Neh ist am Morgen des 3. Tages abgeschlossen

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3.12. – 5.12. Mahayana Reinigungspraxis: Bekenntnisse vor den 35 Buddhas (Sutra zum Bereinigen von Verfehlungen auf dem Bodhisattva-Weg)

Lama Yeshe Sangmo

Jeder karmische Eindruck, der im Geist gespeichert ist kommt früher oder später zur Reife, wenn er nicht gereinigt wird. Wesentlich für diesen Prozess der Reinigung ist, alle Handlungen, die man durch Körper, Rede und Geist gesetzt hat und die jetzt als negative Samen in unserem Geist schlummern, einzugestehen und tief zu bereuen.

Wir machen diese Bekenntnisse vor den 35 Buddhas. Wenn wir uns aufrichtig auf diese Praxis einlassen, können wir uns der befreienden, reinigenden Wirkung sicher sein.

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10.12. – 12.12. Der Guru Yoga des 16. Karmapa

Drubla Lodrö

Die Meditation und die Rezitation eines Mantras in Verbindung mit einem erwachten Wesen hat einen großen Nutzen: Wir reinigen unsere Schleier und Verdunklungen, befrieden Störgefühle in unserem Geist und verbinden uns mit dem Segen und der Aktivität des Lama. An diesem Wochenende nutzen wir diesen kurzen, jedoch gleichzeitig sehr essentiellen Guru Yoga, um unser Herz zu öffnen. Dies inspiriert uns zu einer ungekünstelten und natürlichen Meditation.

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27.12. – 1.01.2011 Die Praxis des grenzenlosen Mitgefühls

Lamas Yeshe Sangmo, Sherab,Yangchen, Tsültrim und den Drublas Lodrö, Drubtscho und Kamil

„Mit Hilfe der Meditation befreien wir uns vom Hoffen auf Glück und von Haften und Anspannung. Sie eröffnet uns die natürliche Weite und grenzenlose Freude, die der Buddhanatur innewohnt.“ Gendün Rinpoche

In dem diesjährigen Weihnachtskurs wollen wir uns durch viel gemeinsame Praxis darin üben, die natürlichen Qualitäten von Liebe, Mitgefühl und Freude zu entfalten. Um diese innere Haltung und Bewusstheit zu entwickeln werden wir die Tschenresi Praxis und Teile des Lodjong Geistestrainings ausführen. Ichbezogenen Tendenzen unserer Wahrnehmung können erfahren und gelöst werden. Es entsteht Raum, in dem sich eine liebevolle Geisteshaltung ausdrückt und der Wunsch, dass alle Wesen Glück finden mögen, gestärkt wird.

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