Das Dharmazentrum Möhra ist ein Ort für buddhistische Studien und Meditation, an dem die Lehre Buddhas - der Weg des Erwachens - unterrichtet wird. Hier können Menschen Anleitungen zur Schulung des Geistes durch Studium, Kontemplation und Meditation erhalten. Das Programm reicht von den traditionellen Belehrungen Buddha Shakyamunis über die Kommentare erleuchteter Meister bis hin zu Kursen, in denen der Umgang mit Gedanken und Gefühlen im täglichen Leben direkt angesprochen wird. Regelmäßige Vortragsreihen und ein vielseitiges Kursprogramm geben Einblick in Grundlage, Weg und Frucht spiritueller Praxis. Vierteljährlich finden Achtsamkeitswochenenden statt, an denen Methoden vermittelt werden, die eine sinnvolle Lebensgestaltung unterstützen. Darüberhinaus bietet das Dharmazentrum Möhra Praktizierenden die Möglichkeit, ein individuelles Retreat (Zurückziehung) unter Anleitung durchzuführen.
Spiritueller Leiter des Dharmazentrums Möhra ist der 17.Gyalwa Karmapa Thaye Dorje. Das Zentrum wird betreut von den DharmalehrInnen des Dhagpo-Kagyü-Mandalas, die ihre Ausbildung bei Lama Gendün Rinpoche in Frankreich erhalten haben. Zusätzlich unterrichten hochqualifizierte tibetische Lehrer buddhistische Meditation und Philosophie.
Das Dharmazentrum Möhra wird vom gemeinnützigen Verein "Buddhistische Religionsgemeinschaft Karma Kündröl Püntsok Ling" getragen, der seit 1997 der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) angehört.
Lama Gendün Rinpoche ist ein verwirklichter Meditationsmeister der Karma Kagyü Überlieferungslinie des tibetischen Buddhismus. Lama Gendün Rinpoche, 1918 in Osttibet geboren, wurde bereits mit sieben Jahren Mönch. Von früh auf wollte er stets meditieren und verbrachte insgesamt dreißig Jahre in Zurückziehung. 1975 kam er auf Bitte des Gyalwa Karmapa nach Europa und begründete viele Dharmagruppen, sowie ein großes Retreatzentrum und Kloster in Frankreich. Sein Lachen, seine Weisheit und Liebe sind allen, die ihn kannten, auch nach seinem Tod 1997, eine bleibende Inspiration. Auf die Frage zu seiner Lebensgeschichte sagte Lama Gendün Rinpoche: „Ich habe keine Lebensgeschichte. Ich habe nur Tee getrunken und Tsampa gegessen.“

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